Das Quartier im IBA’27-Netz



Wie wollen wir zusammenleben? Wie bauen wir zukunftsfähige Häuser? Wie begegnen Quartiere, Dörfer, Städte der Klimakrise, dem gesellschaftlichen und dem technologischen Wandel? Genau 100 Jahre nach dem Bau der Stuttgarter Weissenhofsiedlung sucht die Internationale Bauausstellung 2027 StadtRegion Stuttgart (IBA’27) mit experimentellen Projekten nach neuen Antworten auf diese Fragen nach der Zukunft des Bauens und Zusammenlebens.

Das Vorhaben Zukunft Münster 2050 ist Teil des IBA’27-Netzes. Hier könnte ein beispielhafter Beitrag zur Erneuerung des genossenschaftlichen Wohnungsbestandes entstehen. Geplant ist, die Bestandssiedlung behutsam und sozialverträglich sukzessive nachzuverdichten, verbunden mit hohen Ansprüchen an Architektur und die Freiräume. So soll mehr bezahlbarer Wohnraum entstehen – mit vielfältigen Wohnungsgrundrissen, die der Gesellschaft des 21. Jahrhunderts gerecht werden: flexibel und anpassbar für verschiedene Altersgruppen und Lebenssituationen. Ergänzend sind auch gewerbliche und gemeinschaftsbildende Einrichtungen vorgesehen, wie beispielsweise Pflegeeinrichtungen, Gemeinschafträume, Arbeitsräume wie Werkstätten und Büros, Dienstleistungen.

Die Projektträger kooperieren dabei eng mit dem interdisziplinären Team der IBA’27. Die Fachleute von der IBA setzen Impulse, unterstützen und beraten bei der Gestaltung und Umsetzung des gesamten Prozesses. Sie fördern den Austausch mit anderen Projekten und mit Fachleuten in der Region Stuttgart und aus der ganzen Welt. Auch das internationale Kuratorium der IBA’27 begleitet den Qualifizierungsprozess.

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